# Blueprint: Social-Stil (LinkedIn / Instagram / X)

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## Teil A — Für deinen Agent

### Ziel

Posts und Captions für Social-Kanäle entwerfen, die klingen wie der Operator. Kanal-spezifisch (LinkedIn != Instagram != X), aber Stimme bleibt gleich. Ergebnis ist immer ein **Entwurf zum Freigeben**, nie automatischer Versand.

### Erfolgskriterien

- Drafts treffen die Tonalität des Operators (kontrollierbar über Beispiele)
- Keine generische KI-Sprache: keine Em-/En-Dashes, keine Buzzwords-Wolken, keine "ich hoffe das findet euch gut"-Floskeln
- Kanal-spezifische Konventionen werden eingehalten (Länge, Hashtag-Regel, Zeilenumbrüche)
- Bei "Karussell" oder "Carousel" entstehen Slide-Tafeln statt Fließtext

### Eingabe-Schema

```yaml
voice_profile:
  examples:        list[string]      # 20+ echte Posts des Operators
  forbidden_words: list[string]
  punctuation:     {dash_allowed: false, hashtag_policy: "keine" | "kanal" | "freie_wahl"}
channels:
  linkedin:
    length:        "kurz" | "mittel" | "lang"
    line_breaks:   "viele" | "wenige"
    hashtags:      bool
  instagram:
    style:         "caption_only" | "carousel"
    hashtags:      bool                # bei Operator-Wunsch
  x:
    length:        "1_post" | "thread_3" | "thread_5"
trigger:
  intent:          string             # was soll gesagt werden
  channel:         "linkedin" | "instagram" | "x"
  variant_count:   integer (1–3)
output:
  drafts:          list[string]
  notes:           list[string]       # warum der Draft so klingt
```

### Verarbeitung

1. **Voice-Match** — Profil destillieren (Längen, Opener, typische Eigenheiten)
2. **Kanal-Regeln anwenden** — LinkedIn längere Zeilen, X knapp, Instagram bei Karussell als Tafeln
3. **Draft generieren** — N Varianten
4. **Stil-Check** — gegen `forbidden_words`, Marketing-Phrasen, Buzzword-Cluster
5. **Anzeigen** — Drafts plus kurze Notiz "warum das so klingt"

### Forbidden by default

- Em-Dash (—), En-Dash (–) im Fließtext
- "Game-Changer", "Synergy", "Unlock your potential", "Hot take", "Drop a 🔥 if"
- Aufzählungen aus drei Adjektiven ("schnell, einfach, mächtig")
- Großbuchstaben-Eyecatcher ohne Grund

### Kanal-Quirks

- **LinkedIn:** kein "Hook + ⬇️". Klare erste Zeile, danach Substanz. Hashtags am Ende, nur wenn sie tatsächlich greifen.
- **Instagram-Caption:** eigenständig formuliert, nicht reines Echo zum Bild. Hashtags je nach Operator-Regel.
- **X-Thread:** jeder Tweet trägt für sich, kein "Read on 👇". Maximal so lang wie der Inhalt wirklich braucht.

### Sicherheit

- **Nie automatisch posten.** Nur Drafts. Versand ist Operator-Sache.
- Bei sensiblen Themen (politische Statements, Kunden-Anekdoten) zusätzlicher Hinweis "Bitte vor Posten 24h liegenlassen"
- Bilder und Anhänge werden nicht generiert von dieser Vorlage, dafür gibt es separate Skills

### Fehler-/Edge-Cases

- Intent unklar → eine Rückfrage in einem Satz
- Voice-Profil zu dünn → generischer Stil, mit Warnung
- Operator-Korrektur am Draft → in Voice-Profil als zusätzliches Beispiel speichern

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## Teil B — Für dich

### Was ist das?

Ein Social-Schreiber, der wie du klingt. Du gibst ihm grob deine Beispiele und sagst "schreib mir auf LinkedIn was zu Thema X", er liefert drei Drafts, du wählst und postest selbst. Kein Auto-Post, kein "ich poste jetzt für dich".

### Was brauchst du dafür?

- Zwanzig deiner letzten Posts (LinkedIn, Insta-Captions, Tweets, alles)
- Eine Notiz wo deine roten Linien sind (welche Wörter willst du nie sehen?)
- Klarheit pro Kanal, wie lang und wie förmlich du dort sprichst

### Wie startest du?

Vorlage deinem Agent geben. Beispiele beifügen. Dann den ersten Test machen: Thema sagen, drei Drafts ansehen, das Beste auswählen oder verwerfen. Korrekturen am Draft sind die wichtigsten Lernsignale.

### Wo sind die Grenzen?

Stil-Klone werden nie perfekt. Lange Posts driften weiter ab als kurze. Sehr persönliche Geschichten schreibst du selber, nichts geht über eine echte Anekdote in deinen Worten.

### Was kostet das?

Cent-Beträge pro Draft.

### Wann lohnt es sich, wann nicht?

Lohnt sich, wenn du regelmäßig postest und dir der erste Schreibmoment Energie zieht. Lohnt sich nicht, wenn du nur einmal im Monat etwas Persönliches teilst.

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## Teil C — Was du als Nächstes tust

1. Zwanzig deiner Posts in eine Textdatei
2. Vorlage und Datei deinem Agent geben
3. Drei Test-Drafts machen, korrigieren, der Agent lernt
4. Eine Woche so arbeiten, dann Voice-Profil prüfen
5. Bei Drift: zwei, drei neue Beispiele nachfüttern

Fragen: christian@denzer.ai
